Jetzt WIRTZ endlich !?
Michael Wirtz (Grünenthal-Contergan) feiert Europa. Er sitzt im Karlspreis-Direktorium und zahlt symbolisch dem Preisträger 5.000 ¤ für europäische Verdienste.
Gleichzeitig warten ca. 5.000 Contergan-Überlebende europaweit seit 50 Jahren auf die 5.000.000.000 ¤ (5 Milliarden!) einer angemessenen Abfindung, die es ihnen ermöglichen könnte, menschenwürdig zu überleben.
In manchen Ländern Europas, z.B. Spanien, sitzen Contergan-Opfer bettelnd auf der Straße. Sie haben bis heute keinen Cent erhalten, weil Grünenthal sie nicht als Opfer anerkennt.
In manchen Ländern Europas, z.B. BRD, stehen Contergan-Opfer bettelnd vor vielen Türen, weil die Stiftung-Contergan seit 1997 pleite ist und die monatlichen Abfindungen vom Staat gezahlt werden. Krankenkassen, Berufsgenossenschaften, etc. haben kein Geld übrig.
In manchen Ländern Europas, z.B. GB, bekommen Contergan-Opfer das 3- bis 6-fache, weil ihr Verhandlungspartner NICHT GRÜNENTHAL, sondern Distillers Biochemicals (Lizenznehmer von G.-thal) heißt.
Das Firmenlogo der Firma GRÜNENTHAL, eine Waage der Gerechtigkeit, hängt auf Europa (und auch die Welt) bezogen erschreckend schief!
Die "Tragödie", von der Grünenthal im Internet schreibt, ist ein Trauerspiel in vielen Folgen. Spätestens seit der Reklame "Harmlos wie ein Zuckerplätzchen" hat Grünenthal an dieser "Tragödie" mitgestrickt. Der 10-jährige Prozeß, eingestellt wegen "geringer Schuld und mangelnden öffentlichen Interesses" war purer Hohn und die "Stiftungs"-Lösung pure Erpressung der Betroffenen. Sie hatten bis dahin noch keinen Pfennig gesehen und mußten unterschreiben, keine weiteren Pfennige mehr zu fordern, sonst gäbe es keine Stiftung. Dabei ging die Fa. Grünenthal von einer 10- bis 15-jährigen Lebenserwartung der Opfer aus. "Da würden 100 Mios DM ja wohl reichen..."
Über 5.000 Opfer sind tatsächlich schon in den ersten Lebensjahren gestorben. Viele sterben heute viel zu früh, lange vor der durchschnittlichen Lebenserwartung, weil es ihnen zunehmend schwer fällt, ohne Arme, ohne Beine zu überleben. Die Eltern, für Viele die wichtigsten Betreuer, sterben. Die finanziellen Ausgaben für die Folgeschäden steigen immens.
Jetzt WIRTZ endlich Zeit, eine befriedigende Lösung für die restlichen 25 bis 30 Jahre zu finden.
Michael Wirtz ist Mitglied im Ritterorden vom Heiligen Grab zu Jerusalem. Sein geistliches Leitwort für das Jahr 2010 ist der Psalmvers:
"Mein Herz ist bereit, o Herr, mein Herz ist bereit."
(Ps 57,8a)
Die Opfer und Überlebenden sind gespannt darauf, zu sehen, wie weit diese Bereitschaft geht.
Bei der Karlspreisverleihung am 13. Mai in Aachen (Herr Wirtz, Herr Tusk, Frau Merkel, ... sind dabei)
und bei der Investitur in Hamburg am 21.-23. Mai werden die Contergan-Opfer Herrn Wirtz treffen und ihn höflich fragen:
"Wozu ist Ihr Herz bereit, Herr Wirtz, wozu ist ihr Herz bereit?"
TATEN statt Worte wären dem Herrn vor 2010 Jahren gemäß sehr angemessen.
Die anschließende Demonstration ab Markt gegen 12.00 Uhr zum Landgericht (Prozeß-Kundgebung) und zum Werk Grünenthal (Neuenhof/Zieglerstr.) wird organisiert und durchgeführt von der
ICTA (Internationale Contergan- und Thalidomid Allianz)
und dem
Motorradclub "Kuhle Wampe mc quadrat" Aachen.
Jeder ist herzlich eingeladen, sich anzuschließen!!!!!!!!
(Eine Feuerwehr (Magirus 1960 !) mit DIXI-Toilette fährt mit!!!)
Und vorher nicht vergessen: Der 1. Mai
Bis bald
RainerZufall